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Zettkowski

Der Krieg des alten Mannes

Der Krieg des alten Mannes

Der Psychopath am Steuerrad

Manchmal dreht sich die Welt schneller, als man hinterher kommt. Vor allem dann, wenn unberechenbare Psychopathen am Steuerrad sitzen. Eben denkt man noch: Das kann nicht sein, das wird er sich nicht trauen, denn das Risiko ist viel zu groß. Und schon wenige Stunden später ist es dann doch geschehen. Manche Menschen sind eben einfach nur skrupellos und ohne jede Rücksicht.

Falsch eingeschätzt

Auch ich habe den russischen Machthaber Wladimir Putin in einer Sache falsch eingeschätzt. Obwohl ich mir ab einem gewissen Punkt sicher war, dass er nicht zögern würde in die Ukraine einzumarschieren, habe ich das Ziel seiner Invasion falsch eingeschätzt. Meine bescheidene Meinung war es, dass Herr Putin sich mit den bereits besetzten Teilgebieten im Donbass zufrieden geben und dazu einen schmalen Landkorridor zur Krim schlagen würde. Die Angriffe auf Kiew zeigen, dass das Ziel Putins ein ganz Anderes ist: er will die ukrainische Regierung stürzen und seine eigenen Leute als Schattenkabinett im Nachbarland einsetzen.

Große Gegenwehr

Zum Glück scheint dieses Vorhaben bei weitem nicht so einfach, wie der Kriegstreiber sich dies ursprünglich vorgestellt hat. Die Gegenwehr der unterlegenen ukrainischen Armee und auch der Zivilbevölkerung scheint doch sehr viel hartnäckiger als der Feldherr vom Kreml dies kalkuliert hatte. Wahrscheinlich lebt der Mann inzwischen tatsächlich derart in seiner eigenen Welt, dass er geglaubt, das ukrainische Volk würde seine Armee mit offenen Armen empfangen.

Putin ist das Problem

Doch völlig egal, welche Gespinste sich der Kreml-Chef auch zusammengesponnen hat: Er liegt falsch! Krieg ist keine Lösung! Ist es nie gewesen, wird es niemals sein! Wer glaubt, Probleme mit Gewalt lösen zu können, ist selbst Teil des Problems. Dies haben nun endlich auch Bundeskanzler Scholz und seine Regierungsmannschaft verstanden. Wer glaubt, das Rad der Geschichte mit einem Angriffskrieg zurückdrehen zu können, lässt sich von einer Regenbogenfahne nicht aufhalten. Wer glaubt, mit einer militärischen Invasion in einen souveränen Staat mitten in Europa ungeschoren davon zu kommen, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Der alte weiße Mann muss ins Gefängnis

Wladimir Putin wird scheitern. Er ist ein alter, weißer Mann, der den eigenen Irrsinn nicht begreift. Und schon bald wird er ein sehr einsamer alter, weißer Mann sein, der seine Taten vor Gericht wird verantworten müssen. Und im Gegensatz zu all seinen politischen Gegnern, die er verschleppen ließ, wird ihm ein fairer Prozess gemacht werden, der die Regeln der Rechtsstaatlichkeit beachten wird. Der arme, alte, einsame weiße Mann wird verurteilt werden. Es sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die er begeht. Es sind Befehle der Grausamkeit, die er erteilt.

Halten wir durch, zwingen wir ihn in die Knie

Hoffen wir, dass Wladimir Putin nicht mehr lange in der Lage sein wird, diese Befehle der Barbarei zu geben. Hoffen wir, dass die getroffenen Maßnahmen schnelle Wirkung zeigen und die Politik standhaft bleibt – auch, wenn wir selbst Einbußen hinnehmen müssen. Gehen wir also weiter auf die Straße. Zeigen wir unserer Regierung, unserer politischen Führung, dass wir sie unterstützen. Zeigen wir ihnen, dass wir sehr wohl wissen, woher die Aggressionen kommen und auf welcher Seite am Ende eben nur darauf reagiert wird.

Nur für Dumme!

Wladimir Putin darf mit seinem brutalen Vorgehen nicht ungeschoren davon kommen. Krieg ist ein Verbrechen! Krieg löst keine Probleme, er schafft sie! Krieg ist nur für dumme Menschen!

Demo gegen Putins Krieg - 27.02.22

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