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Zettkowski

Es geht los

Es geht los

Zwischenzeitlich den Glauben verloren

Um ehrlich zu sein: Es gab zwischendurch Zeiten, in denen ich selbst nicht mehr so recht daran geglaubt habe. Ein wenig fühlt es sich an wie eine Geburt nach dreijähriger Schwangerschaft. Und ja, auch Corona hatte einen nicht unerheblichen Anteil an all den Verzögerungen. Da bin ich ja bei weitem nicht der Einzige, der nicht so konnte, wie er wollte.

Der Moment der Geburt

Jetzt aber ist das Baby raus und es gibt kein Zurück mehr. Das Datum für die Platte steht und eine schicke Record-Release-Party samt Live-Auftritt wird es auch geben. Details folgen nach und nach und Tickets wird es wohl ab Anfang Oktober geben.

Bis dahin jetzt erst einmal Klarheit geschafft! Wer oder was sind Zettkowski überhaupt?

Information für alle

Zettkowski kommt aus Berlin und so singt er auch. Immer frei Schnauze, immer geradeaus, mitunter verbal mitten in die Fresse. Er setzt den Kontrapunkt zur traurigen Absurdität unseres Alltags und lässt so unweigerlich die Frage aufkommen: Sitzen wir deshalb so gerne in Kneipen und trinken Bier?

Tja, die Pandemie

Eigentlich hatte der gebürtige Berliner bereits im Frühjahr 2020 in den musikalischen Startlöchern gestanden. Die ersten Songs waren fertig und sollten in und um die Hauptstadt auf einer ausgedehnten Kneipentour live unter die Leute gebracht werden. Warum es zu den Musikabenden in intimer Runde nicht gekommen ist, muss man nach eineinhalb Jahren Pandemie niemandem mehr erklären.

Die Zeit genutzt

Wie so viele andere Menschen auch, zog sich Zettkowski also in die eigenen vier Wände zurück. Er nistete sich im eigenen Homestudio ein, versteckte den Schlüssel vor sich selbst und begann zu schreiben und zu musizieren. Grenzen gab es im großzügigen Aufnahmeraum einer Berliner Altbauwohnung keine und so lassen sich die rund 30 Lieder, die in den letzten eineinhalb Jahren entstanden sind, musikalisch nur schwer einordnen.

Retro, aber modern

Irgendwo zwischen Post- und Elektropunk treffen treibende Bassläufe im New Wave-Stil der 1980er auf funkige Bläsersätze und vibrierende Hammond-Teppiche. Irgendwie klingt das Ganze ziemlich retro, aber doch auch so noch nie gehört. Und irgendwann wird Zettkowski sein Publikum finden und das Publikum ihn. Dann nämlich, wenn diese völlig unbrauchbare Pandemie endlich vorbei ist, weil auch die letzte Hohlbirne endlich geimpft ist.

Zettkowski – der neue Held Berlins

Als Stadt, die sich immer wieder neu erfindet, ist Berlin ständig auf der Suche nach neuen Helden. Zettkowski ist bereit. Erst die Hauptstadt, dann der Rest der Republik. Unser Land braucht endlich wieder mehr Lockerheit! Zettkowski zeigt, wie es geht.

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